„ELLE“

CINÉCULTURE
„Wir zeigen nur Filme – die wir selber sehen wollen“

Letzte Sonntagsmatinee vor der Sommerpause!

Sonntagsmatinee 23. 4. 2017 // 11.00
(Einzige Vorstellung)

„ELLE“
(R.: Paul Verhoeven; F/D 2016; 130 Min.; Darst.: Isabelle Huppert)
CinéCulture freut sich auf Isabelle Huppert; sie ist die letzte Grosse Dame des europäischen Kinos. Jeder Film indem sie mitspielt, wird durch ihre Präsenz zum Grossen Kino, macht ihn atemberaubend. Deshalb ist es gleich, was der neue Paul Verhoeven Film für einen Inhalt hat. Hauptsache sie ist dabei. Für ihre Rolle in „Elle“ wurde sie für den weiblichen Oscar als beste Darstellerin nominiert. Gut, dass sie ihn nicht bekommen hat. Sie ist zu gut für diesen Preis.
Hier ein paar Pressestimmen: „Isabelle Huppert in einer starken Paraderolle“; „Ein teuflisches Vergnügen“; “ Mit diesem hervorragenden französischen Cast gelingt dem Regisseur Paul Verhoeven ein brillanter Film“. Was wollen wir noch mehr? „Elle“ ist Kino pur!

Alex R.  Chanton & Jean-Pierre L. D’Alpaos wünschen viel Sehvergnügen.

„THE OTHER SIDE OF HOPE“ und „HIDDEN FIGURES“

AKI KAURISMÄKI’s letzter Film!
“THE OTHER SIDEOF HOPE”
(R.: Aki Kaurismäki; Finnland 2017; 98 Min.)
Hoffentlich ist es bloss eine Drohung und kein Versprechen, dass dieser Ausnahmeregisseur mit nur 61 Jahren nach diesem Film ans Aufhören denkt. Die Welt wäre um eine kulturelle Bereicherung und um einen Kulturkämpfer ärmer.
In seinen Filmen wird nie gelacht, dafür konnte der Zuschauer umso mehr lachen und schmunzeln. Die ernsten, versteinerten Gesichter sind ein Markenzeichen Akis. Und genau dies gibt den Filmen ausnahmslos Tiefe, Qualität, Nachhaltigkeit; sie verkörpern finnische Schwermut, Witz und Hoffnung auf bessere Zeiten. Aki Kaurismäki ist ein Vollbluttkünstler mit einer Authentizität, die keine Kompromisse an niemand zulässt.
Thema des Films: Flüchtlinge und dass man davor keine Angst haben muss, sondern Humanität und Empathie, Verständnis und Lösungen.
Hier ein paar Pressestimmen: “Voller Menschlichkeit und lakonischem Humor” (The Gardian), “Die Liebe zu seinen Figuren macht Kaurismäki noch immer keiner nach” (Tages-Anzeiger), “Ein Film für alle, die noch in wenig Hoffnung haben, dass trotz Trump & Co. die zwischenmenschliche Solidarität triumphiert”.
“The Other Side of Hope” ist ein überaus hervorragender Film, der nicht nur seine Liebhaber bestätigen, sondern und vor allem ein junges Publikum begeistern und überzeugen wird.

 

“HIDDEN FIGURES” – nach einer wahren Geschichte
(R.: Ted Melvi; USA 2017; 124 Min.)

Vorführdaten: So. 9. April 2017  //  20.30
                         Mo. 10. April 2017  //  20.30
                         Di. 11. April 2017  //  20.30
“Hidden Figures” erzählt die Geschichte von Katherine Johnson, Dorothy Vaughn und Mary Jackson, herausragende afro-amerikanische Frauen, die bei der NASA gearbeitet haben und in dieser Funktion als brillante Köpfe einer der grössten Unternehmungen in der Geschichte gelten. Dieses visionäre Trio überschritt jegliche Geschlechts- und Rassengrenzen und inspirierte Generationen, an ihre Träume festzuhalten. Aber diese Rassen/Faschismus/Frauendiskriminierung-Fesseln machen die Arbeit dieser Rechengenies bei der NASA und im Alltag beinahe unmöglich.
Auf eine sehr unterhaltsame Weise  dokumentiert “Hidden Figures” die Schicksale, Kämpfe und die Geschicklichkeit dieser drei Frauen diese Hindernisse elegant zu umschiffen, deren Geschichte stillschweigend  vom weissen Amerika unter den Teppich gekehrt wurde. Der Film gibt auch Einblick in den US-Alltagsfaschismus von damals und heute. Kurz: ein Film den man gesehen haben muss!

Alex R. Chanton & Jean-Pierre L. D’Alpaos wünschen viel Filmvergnügen an diesem kommenden CinéCulture-Sonntag!

 

CINÉCULTURE STELLT CINÉLITÉRAIRE VOR,

SO-Matinée 5. März 2017  //  11.00 und Di. 7. März, 18.00

“NERUDA”: Film & Lesung
(R.: Pablo Larraín; Chile 2016; 108 Min.; Darst.: Gael García Bernal, Luis Gnecco)
LESUNG: BEAT ALBRECHT LIEST PABLO NERUDA

Film und Literatur waren von Anbeginn des Films (1895) eng miteinander verbunden. Das Buch gab x-mal Vorlagen, Ideen, Inspirationen für ungewöhnliche Filme. Der ganz grosse Meister dieses Genre war Stanley Kubrick (1928-1999). Immer waren seine Filme besser als die Vorlage. Filmische Beweise: “Lolita” (Vladimir Nabokov) oder “A Clockwork Orange” ( Anthony Burgess)…
CinéCulture will nun Film & Literatur verbinden. Unter dem Titel CINÉLITÉRAIRE startet CinéCulture eine neues filmisches Erlebnis. 3-5 mal im Jahr heisst es dann CinéLiteraire
wobei immer der Schriftsteller und dessen Werk ebenfalls vorgestellt wird. Somit soll die schriftstellerische Eigenart auch zum Zuge kommen.
Als Vorleser konnte CinéCulture den hervorragenden Rezitator BEAT ALBRECHT einladen. Er wird während 20 Minuten Gedichte von Pablo Neruda rezitieren und dadurch einen kleinen Einblick in das wunderbare Werk von Pablo Neruda ermöglichen.
Den Auftakt zur neuen Serie macht der allerneueste Film von Pablo Larraín “Neruda”. Nebenbei bemerkt: Pablo Neruda (1904-1973), Chilene, ist der grösste Poet Südamerikas aller Zeiten – und wird es lange bleiben! Er ist LiteraturNobelpreisträger und hat vor allem mit seinem Opus Magnum “Canto General” Südamerika und sich selbst ein unvergessliches Denkmal gesetzt.
Pablo Larraín , der durch Antifilme  gegen das Scheusal und Faschisten-Diktator Pinochet (geschätzte Ermordungen 300’000) berühmt wurde, hat seinem Landsmann Neruda mit “Neruda” seine Reverenz bezeugt. Mit spitzeklasse Schauspieler wie Gael García Bernal und Luis Gnecco, (als Pablo Neruda) erzählt Pablo Larraín  spannend und packend eine Episode aus dem Leben Nerudas. Es ist effektiv “ein filmisches Feuerwerk” (El País) oder wie Variety urteilte “Das Drehbuch, die Bilder, die Schauspieler: Man weiss gar nicht, was man zuerst loben soll. Ein Werk voller Klugheit, Schönheit und Kraft!”
Auch wenn am Sonntag schönes Wetter ist, vergessen Sie nicht: Im Wallis gibt es noch mehr schöne Sonntage – BEAT ALBRECHT aber nur einmal .

Wir, Alex R. Chanton & Jean-Pierre L. D’ Alpaos, wünschen viel Sehvergnügen!

 

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„FREMDFÖTZELIGE MUSIKANTEN“

CINÉCULTURE zeigt nur „Filme mit Nachhaltigkeit“

„FREMDFÖTZELIGE MUSIKANTEN“: von Wien in die Innerschweiz zur Jazzszene New Yorks
(R.: Roger Bürgler; CH 2016; 100 Min.; Mitwirkende: Christine Lauterburg, Max Lässer, Werner Aeschbacher etc.)

Vorführungen: So-Matinée 29. Jan. 2017, 11.00 / Di. 31. 1. 2017 und Mi. 1. 2. 2017, jeweils
um 18.00

Das Schwyzerörgeli kommt in diesem Dokumentarfilm von Roger Bürgler zu hohen und berechtigten Ehren. Und auch, wenn man diesem Ding ausserhalb der Insiderszene wenig Beachtung gezollt hatte, bis anhin, wird dieser Film dies gewaltig ändern. Fast stillschweigend hat dieses Instrument seinen Gang durch die Weltmusikgeschichte angetreten und ist wie noch nie so in. Es wird sehr vielfältig angewendet und gibt sogar dem Jazz eine besondere Note.
Roger Bürgler, der Regisseur, weiss ganz genau was er da gedreht hat, denn er ist nur wenige Meter von der Schwyzerörgelifabrik „Eichhorn“ aufgewachsen, und er spielt es in der Freizeit selber. Anhand von wunderbaren und berührenden Filmaufnahmen hat er dem Schwyzerörgeli eine herrliche Liebeserklärung und ein würdiges Denkmal gesetzt.
Roger Bürgler hat mir “ Fremdfötzelige Musikanten“ ein einzigartiges Zeitdokument geschaffen – und zwar, von der urchigen Stubete bis in drei New Yorker Jazzszene.

Der Extra-Hinweis: Mittwoch, 1. Februar 2017 ist CinéCulture Filmtag:
um 18.00: Fremdfötzelige Musikanten
um 20.30: La la Land (O-TON englisch mit deutschen Untertiteln)
der Golden Globe Abräumer (7 an der Zahl)
und er geht mit 14 Oscar-Nominierungen Ende Februar
2017 ins Rennen.

Und noch eine Eigenproduktion: Pierre Favre, vom Autodidakten zum Pionier, ein einstündiges Portrait, Produktion: Jonas Ruppen
Premiere: 11.2.2017 – 18:00 Uhr mit Anwesenheit des Regisseurs
14./15.2.2017 – 18:00 Uhr reguläre Aufführungen

Alex R. Chanton & Jean-Pierre L. D’Alpaos wünschen viel Sehvergnügen!001

JUSTE LA FIN DU MONDE

CINÉCULTURE zeigt nur „Filme die das Leben bereichern!“

JUSTE LA FIN DU MONDE
(R.: Xavier Dolan; F 2016; 100 Min.; Darst.: Léa Seydoux, Marion Cotillard, Nathalie Baye, Gaspard Ulliel, Vincent Cassel)

Vorführungen: So.-Matinée 22. 1. 2017 // 11.00
Mittwoch 25. 1. 2017 // 18.00

Alle – und wirklich alle – Kritiker, Kinokenner, Zuschauer sind sich über „Juste La Fin du Monde“ einig, dass dies ein ungewöhnlich hervorragender Film ist, den man so leicht nicht vergisst. Der Zuschauer kann sich mit den Situationen und den Personen sehr identifizieren, kann nachfühlen was sie erleben.
Basierend auf dem Tjeaterstück von Jean-Luc Lagarce, hat der junge kanadische Kultregisseur Xavier Dolan ein Tief bewegendes und explosives Familiendrama geschaffen.
Die Story: Der junge Schriftsteller Louis (Gaspard Ulliel) kehrt nach 12 Jahren in seine Heimatstadt zurück. Er ist krank und fürchtet, nicht mehr lange zu leben. Nun will er seine Familie davon in Kenntnis setzen. Doch während des guten Jahrzehnts, in dem er abwesend wR, hat er sich nicht nur geografisch von seiner Mutter und seine. Geschwistern entfernt. Für alle Beteiligten ist es schwierig, die treffenden Worte zu finden und die richtigen Gefühle zu zeigen
Die Franzosen können es einfach, eine so simple Geschichte ganz gross zu machen, ohne das sie dabei kitschig oder langweilig wird. Das ist ganz ganz Grosses Kino.

Alex R. Chanton & Jean-Pierre L. D’Alpaos wünschen viel Vergnügen!

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HELL OR HIGH WATER

CINÉCULTURE: „Filme, die das Leben bereichern!“

HELL OR HIGH WATER
Vorführungen: Mi. 18. 1. 2017, 20.30  //  Sa. 21. 1. 2017, 18.00
JUSTE LA FIN DU MONDE
Vorführungen: So.-Matinée 22. 1. 2017, 11.00  // Mi. 25. 1. 2017, 18.00
FREMDFÖTZELIGE MUSIKANTEN
Vorführungen: So.-Matinée 29. 1. 2017, 11.00 // Di. 31. 1. 2017, 18.00 // Mi. 1. 2. 2017, 18.00
Pierre Favre – Portrait, vom Autodidakten zum Pionier
Vorführungen: Premiere mit Apéro: Sa. 11.2.2017, 18:00 // Di. 14.2.2017, 18:00 // Mi 15.2.2017, 18:00

HELL OR HIGH WATER
(R.: David Mackenzie; USA 2016; 102 Min.; Darst.: Jeff Bridges, Chris Pine, Ben Foster)

Er ist der bestbewertete Film 2016, wurde auf Anhieb zum Publikumsfilm Cannes 2016. und dies nicht zu Unrecht. „Hell or High Water“ ist Kino pur; mit allen Zeichen und Merkmalen, die ein echter Kinofilm haben muss: klug, aufregend, atemberaubend, fesselnd, hervorragende schauspielerische Leistung, ausgezeichnete Kamera- und Regiearbeit, starkes Drehbuch/Story.
Die Story: Die ungleichen Brüder Tanner (Ben Foster) und Toby (Chris Pine) müssen die Schulden ihrer Mutter bezahlen, ansonsten droht die geerbte Farm in den Besitz der Texas Midland Bank überzugehen. Sie wehren sich: denn, um das zu holen, was ihnen
„zusteht“ überfallen die beiden alle Filialen dieser Bank. Der Staat kann dies nicht zulassen und setzen einen erfahrenen und geduldigen, äusserst scharfsinniger Polizist und Jäger Hamilton, verkörpert durch den sehr authentischen, grosse Klasse Schauspieler Jeff Bridges, an ihre Fersen.

Fazit: HELL OR HIGH WATER ist stilvoll inszeniertes, bis in die letzten Nebenrollen perfekt besetztes Kino. Es macht unendlichen Spass im Kinosaal zu sitzen.

Alex R. Chanton & Jean-Pierre L. D’Alpaos wünschen viel Vergnügen!

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Cinéculture – OVERCAST-Klimaexperimente am Himmel

Am Samstag feiert der Walliser Filmemacher Matthias Hancke-Eggel die Walliser Premiere seines Dokumentarfilms OVERCAST-Klimaexperimente am Himmel.

Produziert wurde der Film von Tristan Albrecht, dem Inaber von Dedal Films und Vizepräsidenten von Valais Films. Insgesamt dauerte die Fertigstellung des Films sechs Jahre.

Entstanden ist äusserst polarisierender und kontroverser Film, der die menschgemachte Bewölkung durch den Flugverkehr thematisiert. Flugzeugstreifen, die sich zu Wolken ausbreiten und in der Folge den Himmel sowie die Sonne bedecken, ist für die meisten von uns ein völlig normales Phänomen. Doch für einige Menschen, handelt es sich dabei um das grösste Umweltverbrechen der Menschheitsgeschichte.

Wissenschaftler haben – basierend auf Ideen, die auf das Jahr 1974 zurückgehen – eine spezifische Technologie entwickelt, das Klima künstlich zu beeinflussen. Flugzeuge

könnten schädliche Chemikalien in der Atmosphäre versprühen und somit einen Teil des Sonnenlichts von der Erde fernhalten. Gremien des US-amerikanischen und britischen Parlaments haben bereits Rahmenbedingungen für den Einsatz solcher Technologien geschaffen. Könnte es wirklich sein, dass diese Geoengineering Technologie, bereits seit mehreren Jahren eingesetzt wird ohne das Wissen und Einverständnis der Bevölkerung?

Sind die Streifen und der häufig milchig erscheinende Himmel das Resultat eines solchen Klima-Experiments?

Der Film wird am Samstag dem 26.11.2016 im Kino Capitol in Brig um 17.00 Uhr gezeigt.

Am Dienstag dem 29.11.2016 und Mittwoch dem 30.11.2016 um 18.00 Uhr folgen weitere Aufführungen.

Weitere Informationen: www.kinocapitol.ch

„CAFÉ SOCIETY“

CINÉCULTURE
„hier sitzen SIE immer im richtigen film“

„CAFÉ SOCIETY“
(R.: Woody Allen; USA 2016; 96 Min.; Darst.: Kirsten Stewart, Jesse Eisenberg)

Vorführdaten: Fr., Sa., Mo., Di., Mi. – 11./12./14./15./16. November 2016  // immer 18.00

Weitere Top CinéCulture Filme:
„Hell or High Water“ (Fazit: Der bestbewertete Film 2016! Mit Jeff Bridges)
„Overcast“ (einheimische Produktion von Matthias Hanke, Doku über Chemtrails)
(Sa. 26. 11. 2016 / 17.00 mit anschliessendem Gespräch; Di./Mi. 29./30. 11. 2016//18.00)
„Fremdfötzelige Musikanden“ (Doku über die Geschichte des Schwyzerörgeli)-TBA

Alle Jahre wieder ein Film von Woody Allen – und alle Jahre wieder will CinéCulture Woody Allen zeigen!!! So auch diesen: „Café Society“. Wood Allen (81) ist ein Garant für hohen, intelligenten Unterhaltungswert, für handwerkliche Film-Feinmotorik, für kinematische grandiose Dramaturgie, für Amusemant auf hohem Niveau – nie plump, nie unter der Gürtellinie, ein kritischer Gentleman, der weiss was sich gehört!
„Café Society“ spielt in den 30ern des vorherigen Jahrhunderts; ein Lieblingsjahrzehnt von ihm. Hier kennt er sich bis ins kleinste und letzte Detail wie kaum ein Zweiter aus. Mehr sagen wir von CinéCulture nicht dazu. Oder doch noch etwas zu Allen. Tim Lindemann (Konkret) schreibt etwas sehr Wahres: „Wir werden erst wissen, wie sehr wir diese jährliche Dröhnung brauchen, wenn sie einmal ausbleibt. Möge uns das noch lange erspart bleiben.“

Alex R. Chanton & Jean-Pierre L. D’Alpaos wünschen viel Vergnügen.

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CÉZANNE ET MOI

CINÉCULTURE zeigt „nur Filme, die wir selber sehen wollen! “

„CÉZANNE ET MOI“ (Meine Zeit mit Cézanne)
(R.: Danièle Thompson; F 2016; 114 Min.; Darst.: Guillaume Gallienne, Guillaume Canet, Alice Pol)

Vorführdaten: So-Matinée 6. Nov. 2016; 11.00
                         Mittwoch     9. Nov. 2016; 18.00

Nächster Film: „Café Society“ – Woody Allen
                          So-Matinée 20. Nov. 2016

Es handelt sich um zwei Ausnahmekünstler, die mit ihrem Lebenswerk noch heute die Kulturwelt begeistert. In diesem Film geht es um die Freundschaft von Paul und Émile, die wenig bekannt ist. Paul Cézanne ist durch seine Bilder, Émile Zola ist durch seinen Ausspruch zur „Dreyfuss-„Affäre “ J‘ accuse“ in Erinnerung geblieben.
Daniéle Thompson (Regisseurin) wird durch diesen Film die Biografien dieser beiden Künstler neu erwecken und ins Gespräch bringen. Denn, die Geschichte dieser Herren ist hochspannend. Sie hat den Film so gedreht, als ob sie malen würde. Die szenischen Einstellungen sind wie die Bilder von Cézanne: kraftvoll, präzis, beeindruckend und einfach schön. Ein Film wieder einmal wo alles stimmt: ein phantasievolles Drehbuch, eine Kameraführung die den Zuschauer mitnimmt und am Leben dieser beiden Künstler teilhaben lässt, die Intensität der Farben, hervorragende Schauspieler und die Geschichte selbst ist es wert erzählt zu werden.

Viel Vergnügen wünschen Alex R. Chanton & Jean-Pierre L. D’Alpaos

 

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Snowden

CINÉCULTURE: „Wir zeigen Filme nicht aus Langeweile!“

SNOWDEN
(R.: Oliver Stone; USA/D 2016; 134 Min.; Darst.: Joseph Gordon-Levitt, Shailene Woodley)

Vorführungen

Sonntagsmatinee 23. Okt. 2016 / 11.00
Dienstag 25. Okt. 2016 / 18.00
Mittwoch 26. Okt. 2016 / 20.30

FIlmhinweis: „Cézanne et Moi“ (Sonntagsmatinee 6. Nov. 2016 / 11.00 // Mittwoch 9. Nov 2016 / 18.00)

CinéCulture empfiehlt: „Die 7 Glorreichen“ am Sa. 22. Okt. 2016 / 17.00

Es ist nicht nur ein unbedingtes Muss diesen Film zu sehen, es ist auch ein unbedingtes Muss für CinéCulture diesen Film zu zeigen. Eduard Snoden, seine Geschichte zu verfilmen, grenzt beinahe an einem Verbrechen. Denn niemand ausser Oliver Stone mochte diese Story verfilmen. Dies liegt bestimmt nicht am Können der anderen Regisseure/innen. Es traut sich keiner (jedenfalls in Hollywood). Niemand wollte sich mit den USA anlegen. Obwohl dieses Land die grösste Demokratie und die Freiheit immer aufrecht hält. Oliver Stone dazu: „Es heisst, wir hätten Meinungsfreiheit; aber Ideen werden gekauft, Gedanken kontrolliert und die Medien kontrolliert.“ Er musste die Produktionskosten von 50 Millionen Dollar in Europa generieren.

Die Story ist klar und sollten allen bekannt sein. Vielleicht noch ein Wort zum Hauptdarsteller Joseph Gordon-Levitt: er hat den echten Eduard Snowden bis ins kleinste studiert; mit einer feinen Präzision imitiert er Gestik, Mimik, Macken und Tonfall, dessen Nüchternheit und Schüchternheit imitiert er nicht nur, sondern macht sie sich zu eigen. Somit, und natürlich auch mit der Glanzleistung von Shailene Woodley, machen sie den Film zu einem Hochgenuss. Auch der Schluss ist sehr, sehr gelungen. Aber wie? Das müssen Sie sich selber ansehen. Wir verraten’s nicht.
Mit „Snowden“ ist Oliver Stone („Platoon“, „Bonr on the 4th of July“) ein exzellentes Biopic und ein grossartiger Politthriller gelungen: wahr, echt und ohne Schnörkel. Er zeigt nicht nur das Leben des Whistleblowers  auf die grosse Leinwand, sondern er stellt den Menschen hinter dem Mythos vor, der mit seinen Enthüllungen der Welt die Augen öffnete, dafür sein Leben aufs Spiel setzte. Es ist die Geschichte eines normalen Mannes, der es nicht mit seinem Gewissen vereinbaren konnte zu schweige !

Sehen Sie wohl und Alex R. Chanton & Jean-Pierre L. D’Alpaos wünschen viel Vergnügen.

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