Pierre Favre

CINÉCULTURE
“…zeigt nur Film, die wir selber sehen wollen!”

Première: Sa. 11. Feb. 2017 // 18.00
                  Di. 14. Feb. 2017 // 18.00
                  Mi. 15. Feb. 2017 // 18.00

“PIERRE FAVRE: Ein Portrait – vom Autodidakten zum Pionier”
(R.: Jonas Ruppen; VS/CH 2017; 60 Min.)

Jonas Ruppen hat ein aussergewöhnlich gutes Auge für aussergewöhnliche Bilder und filmische Inszenierungen. Dies hat er mit dem Kurzfilm ” Autumn Muet”(2011) und dem Spielfilm “Thiel” (2013) bewiesen. Jetzt hat er sich an einen Dokumentarfilm über den Meister aller Trommeln Pierre Favre gewagt.
Vorweg genommen: es ist Jonas Ruppen beste Regiearbeit bis anhin. Der Film bestätigt einmal das Können von Jonas. Es ist ein intelligenter, ehrlicher und eleganter Film über Pierre Favre, der, mit sehr viel Empathie, Achtung und Respekt vor der schlichten und bescheidenen Grösse dieses Perkussionisten, sich verbeugt. Weiter: es ist zu dem ein sehr interessantes Portrait über einen Musiker der Weltklasse, der das Schlagzeug und sein Spiel autodidaktisch revolutioniert und evolutioniert hat. Und dies hält immer noch. Übrigens wird Pierre Favre dieses Jahr 80 Jahre alt. 80 – und kein bisschen müde und ideenlos. Man spürt als Zuschauer die Energie, die Kraft, die Spiritualität im Pierre Favre’s Spiel.
Jonas Ruppen hat ihm nicht nur ein Dokument gewidmet, sondern ein Denkmal gesetzt. Beide haben sich total gut verstanden, und dies merkt man dem Film auch an. Favre ist sehr gesprächig und gibt tolle Geschichten preis und beantwortet die intelligenten Fragen von Jonas äusserst informativ. Die Musik kommt auch nicht zu kurz. Der Film bestätigt einmal mehr, dass das Schlagzeug ein wunderbares Solo-Instrument ist. Nebenbei bemerkt: Jonas Portrait über Favre ist übrigens seine Abschlussarbeit an der Jazzschule Luzern.
(Übrigens: dies ist kein Film für Schlagzeuger, es besteht die Gefahr, dass sie etwas dabei Lernen könnten).

Viel Sehvergnügen wünschen Alex R. Chanton & Jean-Pierre L. D’Alpaos

 

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„FREMDFÖTZELIGE MUSIKANTEN“

CINÉCULTURE zeigt nur „Filme mit Nachhaltigkeit“

„FREMDFÖTZELIGE MUSIKANTEN“: von Wien in die Innerschweiz zur Jazzszene New Yorks
(R.: Roger Bürgler; CH 2016; 100 Min.; Mitwirkende: Christine Lauterburg, Max Lässer, Werner Aeschbacher etc.)

Vorführungen: So-Matinée 29. Jan. 2017, 11.00 / Di. 31. 1. 2017 und Mi. 1. 2. 2017, jeweils
um 18.00

Das Schwyzerörgeli kommt in diesem Dokumentarfilm von Roger Bürgler zu hohen und berechtigten Ehren. Und auch, wenn man diesem Ding ausserhalb der Insiderszene wenig Beachtung gezollt hatte, bis anhin, wird dieser Film dies gewaltig ändern. Fast stillschweigend hat dieses Instrument seinen Gang durch die Weltmusikgeschichte angetreten und ist wie noch nie so in. Es wird sehr vielfältig angewendet und gibt sogar dem Jazz eine besondere Note.
Roger Bürgler, der Regisseur, weiss ganz genau was er da gedreht hat, denn er ist nur wenige Meter von der Schwyzerörgelifabrik „Eichhorn“ aufgewachsen, und er spielt es in der Freizeit selber. Anhand von wunderbaren und berührenden Filmaufnahmen hat er dem Schwyzerörgeli eine herrliche Liebeserklärung und ein würdiges Denkmal gesetzt.
Roger Bürgler hat mir “ Fremdfötzelige Musikanten“ ein einzigartiges Zeitdokument geschaffen – und zwar, von der urchigen Stubete bis in drei New Yorker Jazzszene.

Der Extra-Hinweis: Mittwoch, 1. Februar 2017 ist CinéCulture Filmtag:
um 18.00: Fremdfötzelige Musikanten
um 20.30: La la Land (O-TON englisch mit deutschen Untertiteln)
der Golden Globe Abräumer (7 an der Zahl)
und er geht mit 14 Oscar-Nominierungen Ende Februar
2017 ins Rennen.

Und noch eine Eigenproduktion: Pierre Favre, vom Autodidakten zum Pionier, ein einstündiges Portrait, Produktion: Jonas Ruppen
Premiere: 11.2.2017 – 18:00 Uhr mit Anwesenheit des Regisseurs
14./15.2.2017 – 18:00 Uhr reguläre Aufführungen

Alex R. Chanton & Jean-Pierre L. D’Alpaos wünschen viel Sehvergnügen!001

JUSTE LA FIN DU MONDE

CINÉCULTURE zeigt nur „Filme die das Leben bereichern!“

JUSTE LA FIN DU MONDE
(R.: Xavier Dolan; F 2016; 100 Min.; Darst.: Léa Seydoux, Marion Cotillard, Nathalie Baye, Gaspard Ulliel, Vincent Cassel)

Vorführungen: So.-Matinée 22. 1. 2017 // 11.00
Mittwoch 25. 1. 2017 // 18.00

Alle – und wirklich alle – Kritiker, Kinokenner, Zuschauer sind sich über „Juste La Fin du Monde“ einig, dass dies ein ungewöhnlich hervorragender Film ist, den man so leicht nicht vergisst. Der Zuschauer kann sich mit den Situationen und den Personen sehr identifizieren, kann nachfühlen was sie erleben.
Basierend auf dem Tjeaterstück von Jean-Luc Lagarce, hat der junge kanadische Kultregisseur Xavier Dolan ein Tief bewegendes und explosives Familiendrama geschaffen.
Die Story: Der junge Schriftsteller Louis (Gaspard Ulliel) kehrt nach 12 Jahren in seine Heimatstadt zurück. Er ist krank und fürchtet, nicht mehr lange zu leben. Nun will er seine Familie davon in Kenntnis setzen. Doch während des guten Jahrzehnts, in dem er abwesend wR, hat er sich nicht nur geografisch von seiner Mutter und seine. Geschwistern entfernt. Für alle Beteiligten ist es schwierig, die treffenden Worte zu finden und die richtigen Gefühle zu zeigen
Die Franzosen können es einfach, eine so simple Geschichte ganz gross zu machen, ohne das sie dabei kitschig oder langweilig wird. Das ist ganz ganz Grosses Kino.

Alex R. Chanton & Jean-Pierre L. D’Alpaos wünschen viel Vergnügen!

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HELL OR HIGH WATER

CINÉCULTURE: „Filme, die das Leben bereichern!“

HELL OR HIGH WATER
Vorführungen: Mi. 18. 1. 2017, 20.30  //  Sa. 21. 1. 2017, 18.00
JUSTE LA FIN DU MONDE
Vorführungen: So.-Matinée 22. 1. 2017, 11.00  // Mi. 25. 1. 2017, 18.00
FREMDFÖTZELIGE MUSIKANTEN
Vorführungen: So.-Matinée 29. 1. 2017, 11.00 // Di. 31. 1. 2017, 18.00 // Mi. 1. 2. 2017, 18.00
Pierre Favre – Portrait, vom Autodidakten zum Pionier
Vorführungen: Premiere mit Apéro: Sa. 11.2.2017, 18:00 // Di. 14.2.2017, 18:00 // Mi 15.2.2017, 18:00

HELL OR HIGH WATER
(R.: David Mackenzie; USA 2016; 102 Min.; Darst.: Jeff Bridges, Chris Pine, Ben Foster)

Er ist der bestbewertete Film 2016, wurde auf Anhieb zum Publikumsfilm Cannes 2016. und dies nicht zu Unrecht. „Hell or High Water“ ist Kino pur; mit allen Zeichen und Merkmalen, die ein echter Kinofilm haben muss: klug, aufregend, atemberaubend, fesselnd, hervorragende schauspielerische Leistung, ausgezeichnete Kamera- und Regiearbeit, starkes Drehbuch/Story.
Die Story: Die ungleichen Brüder Tanner (Ben Foster) und Toby (Chris Pine) müssen die Schulden ihrer Mutter bezahlen, ansonsten droht die geerbte Farm in den Besitz der Texas Midland Bank überzugehen. Sie wehren sich: denn, um das zu holen, was ihnen
„zusteht“ überfallen die beiden alle Filialen dieser Bank. Der Staat kann dies nicht zulassen und setzen einen erfahrenen und geduldigen, äusserst scharfsinniger Polizist und Jäger Hamilton, verkörpert durch den sehr authentischen, grosse Klasse Schauspieler Jeff Bridges, an ihre Fersen.

Fazit: HELL OR HIGH WATER ist stilvoll inszeniertes, bis in die letzten Nebenrollen perfekt besetztes Kino. Es macht unendlichen Spass im Kinosaal zu sitzen.

Alex R. Chanton & Jean-Pierre L. D’Alpaos wünschen viel Vergnügen!

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„Pierre Favre – Portrait – Vom Autodidakten zum Pionier“

Ruppen J. (Prod. Dir.). (2017). Pierre Favre Portrait – Vom Autodidakt zum Pionier [Film], Schweiz: Ruppen Productions & Cinéculture.

Der neue Film von Jonas Ruppen ist da! Der gebürtige Natischer hat als Teil seiner Masterarbeit einen einstündigen Dokumentarfilm/Portrait über die Schlagzeug Legende Pierre Favre gedreht.

Es wurde dabei in erster Linie Favres Art und seine philosophische Einstellung gegenüber dem Erfahren und Vermitteln von Musik eingefangen.

Die Premiere findet am 11.2.2017 um 18:00 Uhr im Kino Capitol statt. Danach wird vom Regisseur selbst im Restaurant Conti ein Apéro offeriert.

 Sa, 11.02.2017, 18:00
 Di, 14.02.2017, 18:00
 Mi, 15.02.2017, 18:00

Cinéculture – OVERCAST-Klimaexperimente am Himmel

Am Samstag feiert der Walliser Filmemacher Matthias Hancke-Eggel die Walliser Premiere seines Dokumentarfilms OVERCAST-Klimaexperimente am Himmel.

Produziert wurde der Film von Tristan Albrecht, dem Inaber von Dedal Films und Vizepräsidenten von Valais Films. Insgesamt dauerte die Fertigstellung des Films sechs Jahre.

Entstanden ist äusserst polarisierender und kontroverser Film, der die menschgemachte Bewölkung durch den Flugverkehr thematisiert. Flugzeugstreifen, die sich zu Wolken ausbreiten und in der Folge den Himmel sowie die Sonne bedecken, ist für die meisten von uns ein völlig normales Phänomen. Doch für einige Menschen, handelt es sich dabei um das grösste Umweltverbrechen der Menschheitsgeschichte.

Wissenschaftler haben – basierend auf Ideen, die auf das Jahr 1974 zurückgehen – eine spezifische Technologie entwickelt, das Klima künstlich zu beeinflussen. Flugzeuge

könnten schädliche Chemikalien in der Atmosphäre versprühen und somit einen Teil des Sonnenlichts von der Erde fernhalten. Gremien des US-amerikanischen und britischen Parlaments haben bereits Rahmenbedingungen für den Einsatz solcher Technologien geschaffen. Könnte es wirklich sein, dass diese Geoengineering Technologie, bereits seit mehreren Jahren eingesetzt wird ohne das Wissen und Einverständnis der Bevölkerung?

Sind die Streifen und der häufig milchig erscheinende Himmel das Resultat eines solchen Klima-Experiments?

Der Film wird am Samstag dem 26.11.2016 im Kino Capitol in Brig um 17.00 Uhr gezeigt.

Am Dienstag dem 29.11.2016 und Mittwoch dem 30.11.2016 um 18.00 Uhr folgen weitere Aufführungen.

Weitere Informationen: www.kinocapitol.ch

„CAFÉ SOCIETY“

CINÉCULTURE
„hier sitzen SIE immer im richtigen film“

„CAFÉ SOCIETY“
(R.: Woody Allen; USA 2016; 96 Min.; Darst.: Kirsten Stewart, Jesse Eisenberg)

Vorführdaten: Fr., Sa., Mo., Di., Mi. – 11./12./14./15./16. November 2016  // immer 18.00

Weitere Top CinéCulture Filme:
„Hell or High Water“ (Fazit: Der bestbewertete Film 2016! Mit Jeff Bridges)
„Overcast“ (einheimische Produktion von Matthias Hanke, Doku über Chemtrails)
(Sa. 26. 11. 2016 / 17.00 mit anschliessendem Gespräch; Di./Mi. 29./30. 11. 2016//18.00)
„Fremdfötzelige Musikanden“ (Doku über die Geschichte des Schwyzerörgeli)-TBA

Alle Jahre wieder ein Film von Woody Allen – und alle Jahre wieder will CinéCulture Woody Allen zeigen!!! So auch diesen: „Café Society“. Wood Allen (81) ist ein Garant für hohen, intelligenten Unterhaltungswert, für handwerkliche Film-Feinmotorik, für kinematische grandiose Dramaturgie, für Amusemant auf hohem Niveau – nie plump, nie unter der Gürtellinie, ein kritischer Gentleman, der weiss was sich gehört!
„Café Society“ spielt in den 30ern des vorherigen Jahrhunderts; ein Lieblingsjahrzehnt von ihm. Hier kennt er sich bis ins kleinste und letzte Detail wie kaum ein Zweiter aus. Mehr sagen wir von CinéCulture nicht dazu. Oder doch noch etwas zu Allen. Tim Lindemann (Konkret) schreibt etwas sehr Wahres: „Wir werden erst wissen, wie sehr wir diese jährliche Dröhnung brauchen, wenn sie einmal ausbleibt. Möge uns das noch lange erspart bleiben.“

Alex R. Chanton & Jean-Pierre L. D’Alpaos wünschen viel Vergnügen.

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CÉZANNE ET MOI

CINÉCULTURE zeigt „nur Filme, die wir selber sehen wollen! “

„CÉZANNE ET MOI“ (Meine Zeit mit Cézanne)
(R.: Danièle Thompson; F 2016; 114 Min.; Darst.: Guillaume Gallienne, Guillaume Canet, Alice Pol)

Vorführdaten: So-Matinée 6. Nov. 2016; 11.00
                         Mittwoch     9. Nov. 2016; 18.00

Nächster Film: „Café Society“ – Woody Allen
                          So-Matinée 20. Nov. 2016

Es handelt sich um zwei Ausnahmekünstler, die mit ihrem Lebenswerk noch heute die Kulturwelt begeistert. In diesem Film geht es um die Freundschaft von Paul und Émile, die wenig bekannt ist. Paul Cézanne ist durch seine Bilder, Émile Zola ist durch seinen Ausspruch zur „Dreyfuss-„Affäre “ J‘ accuse“ in Erinnerung geblieben.
Daniéle Thompson (Regisseurin) wird durch diesen Film die Biografien dieser beiden Künstler neu erwecken und ins Gespräch bringen. Denn, die Geschichte dieser Herren ist hochspannend. Sie hat den Film so gedreht, als ob sie malen würde. Die szenischen Einstellungen sind wie die Bilder von Cézanne: kraftvoll, präzis, beeindruckend und einfach schön. Ein Film wieder einmal wo alles stimmt: ein phantasievolles Drehbuch, eine Kameraführung die den Zuschauer mitnimmt und am Leben dieser beiden Künstler teilhaben lässt, die Intensität der Farben, hervorragende Schauspieler und die Geschichte selbst ist es wert erzählt zu werden.

Viel Vergnügen wünschen Alex R. Chanton & Jean-Pierre L. D’Alpaos

 

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Snowden

CINÉCULTURE: „Wir zeigen Filme nicht aus Langeweile!“

SNOWDEN
(R.: Oliver Stone; USA/D 2016; 134 Min.; Darst.: Joseph Gordon-Levitt, Shailene Woodley)

Vorführungen

Sonntagsmatinee 23. Okt. 2016 / 11.00
Dienstag 25. Okt. 2016 / 18.00
Mittwoch 26. Okt. 2016 / 20.30

FIlmhinweis: „Cézanne et Moi“ (Sonntagsmatinee 6. Nov. 2016 / 11.00 // Mittwoch 9. Nov 2016 / 18.00)

CinéCulture empfiehlt: „Die 7 Glorreichen“ am Sa. 22. Okt. 2016 / 17.00

Es ist nicht nur ein unbedingtes Muss diesen Film zu sehen, es ist auch ein unbedingtes Muss für CinéCulture diesen Film zu zeigen. Eduard Snoden, seine Geschichte zu verfilmen, grenzt beinahe an einem Verbrechen. Denn niemand ausser Oliver Stone mochte diese Story verfilmen. Dies liegt bestimmt nicht am Können der anderen Regisseure/innen. Es traut sich keiner (jedenfalls in Hollywood). Niemand wollte sich mit den USA anlegen. Obwohl dieses Land die grösste Demokratie und die Freiheit immer aufrecht hält. Oliver Stone dazu: „Es heisst, wir hätten Meinungsfreiheit; aber Ideen werden gekauft, Gedanken kontrolliert und die Medien kontrolliert.“ Er musste die Produktionskosten von 50 Millionen Dollar in Europa generieren.

Die Story ist klar und sollten allen bekannt sein. Vielleicht noch ein Wort zum Hauptdarsteller Joseph Gordon-Levitt: er hat den echten Eduard Snowden bis ins kleinste studiert; mit einer feinen Präzision imitiert er Gestik, Mimik, Macken und Tonfall, dessen Nüchternheit und Schüchternheit imitiert er nicht nur, sondern macht sie sich zu eigen. Somit, und natürlich auch mit der Glanzleistung von Shailene Woodley, machen sie den Film zu einem Hochgenuss. Auch der Schluss ist sehr, sehr gelungen. Aber wie? Das müssen Sie sich selber ansehen. Wir verraten’s nicht.
Mit „Snowden“ ist Oliver Stone („Platoon“, „Bonr on the 4th of July“) ein exzellentes Biopic und ein grossartiger Politthriller gelungen: wahr, echt und ohne Schnörkel. Er zeigt nicht nur das Leben des Whistleblowers  auf die grosse Leinwand, sondern er stellt den Menschen hinter dem Mythos vor, der mit seinen Enthüllungen der Welt die Augen öffnete, dafür sein Leben aufs Spiel setzte. Es ist die Geschichte eines normalen Mannes, der es nicht mit seinem Gewissen vereinbaren konnte zu schweige !

Sehen Sie wohl und Alex R. Chanton & Jean-Pierre L. D’Alpaos wünschen viel Vergnügen.

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Tschick

CINÉCULTURE
„Hier sitzen Sie immer im richtigen Film“

„TSCHICK“ – Die Umsetzung vom Buch zum Film perfekt gelungen!
(Regie: Fatih Akin; D 2016; 93 Min.; nach dem gleichnamigen Roman von Wolfgang Herrndorf)

Vorführdaten: Sonntagsmatinee 9. Okt. 2016 / 11.00 & Mi. 12. Okt. 2016 / 18.00

Vorschau: „SNOWDEN“ von Oliver Stone
(Sonntagsmatinee 23. Okt. 2016 / 11.00 & Mi. 26. Okt. 2016 / 18.00

„TSCHICK“
CINÉcULTURE ist Gondeln Sommerferien zurück. Der Herbst verspricht eine reiche Filmsaison. Wir garantieren unvergessliche, nachhaltige und prägende Leinwandmomente. Wir wollen Ihnen engagiertes Kino zeigen. Kinoereignisse präsentieren, wo man nicht aus Langeweile hingeht.

Als Auftakt zeigen wir eine spannende Buchverfilmung. Autor ist der leider bereits mit 48 Jahren (2013) verstorbene multitalentierte Künstler Wolfgang Herrndorf und Regisseur ist der ebenfalls sehr talentierte 42 jährige Fatih Akin. Er begeisterte uns mit Filmen wie „Gegen die Wand“, „Auf der anderen Seite“ oder „Soulkitchen“.

Das Buch von Wolfgang Herrndorf „Tschick“ war bereits 2010, beim Erscheinung noch nicht aber durch Mundpropaganda zum Jahresbestseller. Es wurde auch als Theaterstück umgeschrieben und wurde in Deutschland in den letzten Jahren das meistinszenierte Bühnenstück.

Fatih Akin hat sich ganz nah an die Romanvorlage gehalten. Zum Glück! Er erzählt eine Coming-of-Age-Geschichte auf der Grundlage eines Roadmovie. Die beiden Jungs Maik&Tschick, die Hauptprotagonisten, unternehmen in den Sommerferien mit einem „geliehenen“ Lada eine Reise in den Osten Deutschlands, um genau zu sein in die Walachei (die sie aber nie erreiche) – auf dieser Reise erleben Sie allerlei Abenteuer.

Die filmische Arbeit von Fatih Akin überzeugt gleich von. Anfang an, so dass es nicht lange dauert bis man die beiden fest ins Herz schliesst und gerne noch viel länger als die 93 Filmminuten ihre Erlebnisse miterleben möchte. Klar ist zum Vornherein, dass der Film nicht alles was das Buch enthält, zeigen kann. Aber der Film ist dem Buch gleichwertig: der Charme bleibt erhalten, er bezaubert wie im Buch mit der heutigen Jugendsprache, mit mitreissendem Tempo und liebevollen Details.

Die Umsetzung vom Buch zum Film ist perfekt gelungen. Man kann nicht sagen, wer das Buch gelesen hat, wird den Film weniger gut finden. Im Gegenteil: wer das Buch gelesen hat, will unbedingt den Film sehen und umgekehrt.

„Tschick“ ist ein liebenswertes Feelgood-Movie mit Tiefgang. Der Film endet sogar mit einem Happy-Ending. Ist das schlecht? Nein, meint Tereza Fischer vom „Filmbulletin“: „Muss so sein und erfreut nicht nur die Herzen von Teenies, sondern auch die ihrer Eltern.“

Alex R. Chanton & Jean-Pierre L. D’Alpaos wünschen viel Sehvergnügen!

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