Dürrenmatt – Eine Liebesgeschichte

„DÜRRENMATT – EINE LIEBESGESCHICHTE“
(R.: Sabine Gisiger; CH 2015; 100 Min.)

Vorführungen: Sonntagsmatinee 18. 10. 2015 // 11.00
(Manuel Pollinger, Vorleser, liest einen kurzen Text zum 25. Todestag von
Friedrich Dürrenmatt)
Montag 19. 10. 2015. // 20.30

CINÉCULTURE beginnt mit Morgen, Sonntag, wieder mit den Film-Sonntagsmatinees.
Gleich zum Auftakt ein Film aus der Schweiz über einen der wichtigsten und nachhaltigsten Schriftsteller der Schweiz: Friedrich Dürrenmatt (1921-1990). Unvergesslich seine Werke, Werke mit ewiger Gültigkeit. Erinnert sei an „Der Besuch der alten Dame“ oder an „Die Physiker“.
Im Zentrum des Films steht die bisher unbekannte Liebesgeschichte von Friedrich Dürrenmatt und Lotti Geissler-Dürrenmatt. 40 Jahre lebten die beiden in einer engen Beziehung: kein Werk, das er nicht mit ihr diskutierte, keine Probe, auf die sie ihn nicht begleitete. Sabine Gisiger (Regisseurin) setzt dem Menschen, Denker, Schriftsteller und Maler Friedrich Dürrenmatt nicht nur ein intimes filmisches Denkmal, sondern zeigt auch die Wichtigkeit von Lotti Geissler-Dürrenmatt. Eine Beziehung, die fruchtbar, ergänzend, kraftvoll bis zu ihrem abrupten Tod 1983 dauerte und ihn in eine tiefe Krise stürzte. Sabine Gisiger nahm sich unzählige Original-Aufnahmen, private Videos und Interviews von Dürrenmatt vor und setzte diese „Schnipsel“ zu einer neuen Erzählung zusammen. Der Reiz dieses Filmes machen auch diese enorm spannenden, auf Zelluloid gebannten Einblicke in das Privat- und Berufsleben Dürrenmatts aus. Zum ersten Mal überhaupt äussern sich auch seine Schwester Verena (91) und seine Kinder Peter (66) und Ruth (64) öffentlich über den berühmten Bruder und Vater.

CINÉCULTURE Anlässe sind keine Events zu denen man aus Langeweile hingeht!

Alex Chanton & Jean-Pierre L. D’Alpaos freuen sich Sie bei CINÉCULTURE wieder begrüssen zu dürfen.

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Eric Clapton – in concert

CINÉCULTURE presents:
The Unforgetable ERIC CLAPTON in Concert
Live at The Royal Albert Hall London 2015

CINÉCULTURE gratuliert Eric „Slowhand“ Clapton zum 70.
Mi. 30. Sept. 2015, 20.30 Uhr; Konzertfilm – EINZIGE VORFÜHRUNG!!!

Eric Clapton  mit seiner fantastischen Band fast live auf Grossleinwand zu erleben, ist ein Grosses Muss. Es ist sein erstes Grossleinwandspektakel. Und dies erst mit 70?! Und ihn erst im Kinosaal zu erleben…, für das braucht es keine Worte. Wer den Trailer sieht, wird verstehen wieso wir von CinéCulture so begeistert sind, und selber überzeugt sein zu kommen. Wer dann den Konzertfilm ( kein Dokufilm) im Kino sieht, dem garantieren wir ein einmaliges Erlebnis.
Mit Eric „Slowhand“ Clapton steht la crème de la crème auf der Bühne. Dies sind: Steve Gaad (dr), Nathan East (b), Cris Stainton (Keyboards), Sharon White & Michelle John (background voc) und als special guests Andy Fairweather Low (g) und Paul Carrack (voc).

Eric Clapton wurde am 30. März 2015 siebzig (70) jährig. Am 17. Mai 2015 gab er dieses, bereits jetzt, legendäre Konzert an einem magischen, geschichtsträchtigen Ort: The Royal Albert Hall London! Für kurze Zeit ist dieser Konzertfilm im Kino zu sehen! CinéCulture bietet die einmalige Gelegenheit dieses grandiose Konzert (fast) live mitzuerleben. Der live Effekt bringt die Grossleinwand und die Soundqualität. Hier steckt wirklich noch echte Musik drin, die immer weniger anzutreffen und anzuhören ist. Übrigens hat er dieses Konzert seinem grossen Freund B.B.KING gewidmet, der drei Tage vorher 90jährig verstorben war…

FAZIT: dieser Film ist schlichtweg brillant! Wer sich nicht die Zeit nimmt, wird nie wissen, was man verpasst hat.

Reservieren Sie sich Ihren Sitzplatz.

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Youth, Eric Clapton und Stiller Has

CINÉCULTURE – „Hier sitzen Sie immer im richtigen Film“

…zeigt zum letzten Mal am kommenden MITTWOCH , 23. 9. 2015, um 18.00 den Ausnahmefilm
„YOUTH“

Wie soll man dieses Meisterwerk vorstellen und bewerben (vor allem, wenn man bereits vier Vorstellungen gemacht hat?) damit die Besucher dieses grandiose Filmopus nicht verpassen? – Echt keine Ahnung!, ein Rezept gibt es heute nicht mehr. Man kann diesen Film rauf und runter preisen, wenn es die öffentlichen Medien nicht tun, kann es diese Newsletter erst recht nicht!

Aber vielleicht lässt sich dennoch jemand überzeugen: „YOUTH“ ist ein Ausnahmefilm; „Die Abwesenden haben immer Unrecht“; „Wer diesen Film nicht gesehen hat, macht sich selber arm“; oder „Ein Leben ohne diesen Film ist möglich, macht aber keinen Sinn!“

Nun: „YOUTH“ ist ein eleganter Film und Grosses Kino der seltenen Art!

Wir wünschen viel Vergnügen! Alex R. Chanton & Jean-Pierre L. D’Alpaos

CINÉCULTURE extra

CINÉCULTURE gratuliert filmisch
ERIC CLAPTON
zum 70. Geburtstag!
Mittwoch, 30. September 2015 – 20.30
(Konzertfilm aus der Royal Albert Hall London – nur eine Vorstellung)

Datum zu merken

Kultur-Ladu feiert mit STILLER HAS sein 25 jähriges Bestehen
Ort: Pfarreizentrum Brig
DAT.: 31. Oktober 2015
Zeit: 19.30 Türöffnung / 20.30 Konzertbeginn
Vorverkauf: Buchhandlung Wegenerplatz Brig (027/923.18.84); Kino „Capitol“ 027/923.16.58
Eintritt: Fr. 39.- (Fr. 35.- IV, AHV, Studenten und Lehrlinge)

„YOUTH“

CINÉCULTURE
(„Hier sitzen Sie immer im richtigen Film!“)

„Michael Caine und Harvey Keitel laufen vor Schweizer Bergkulisse zur Höchstform auf!“

„YOUTH“
(R.: Paolo Sorrentino; I, F, GB, CH 2015; 188 Min.; Darst.: Rachel Weisz, Michael Caine, Harvey Keitel, Jane Fonda, Paul Dano, Madalina Diana Ghenea)

Vorführungen: Fr. 11. 9. 2015 – 18.00 // Mo. 14. 9. 2015 – 20.30 // Di.&Mi. 15.&16. 9. 2015 – 18.00

Wir sind stolz Ihnen gleich an vier Tagen einer der besten Filme des Jahres 2015 präsentieren zu können: „Youth“ von Paolo Sorrentino. Von sich reden, machte sich Paolo Sorrentino mit dem äusserst kritischen Film über den mafiösen italienischen Premierminister Andreotti „IL Divo“; drehte mit „Cheyenne – This Must Be The Place“ (2011) einen sehr geglückten Autorenfilm, der das Potential zu einem zukünftigen Kultfilm in sich hat; und natürlich mit „La Grande Bellezza“ (2013) schaffte er endgültig den internationalen Durchbruch. Für diesen Film erhielt er gleich die wichtigsten FilmPreise: den Oscar 2014, den Golden Globe, den BAFTA, den EFA (Europäischer Filmaward)…
Jetzt ist Paolo Sorrentino mit „Youth“ (Ewige Jugend) auf der Leinwand zurück. „Youth“ ist die ganz feine Art von filmischer Fabulierkunst. Ein echter Kinofilm für den echten Kinoliebhaber (nicht Kinofan). „Youth“ hat alles was es braucht um unvergesslich zu bleiben: eine schöne, stille, angenehme Story; Schauspieler – die mit ihrem Können, mit ihrem Profil, mit ihrer Ausstrahlung und ihrem Ausdruck die Qualität des Films garantieren; eine Kameraarbeit die vor Kreativität sprüht; feiner, hochwertiger Humor!
Ganz klar: wer „La Grande Bellezza“ und die Filme von Altmeister Federico Fellini mochte, wird hier wieder einmal mehr auf seine Kosten kommen – und wird mit „Youth“ feststellen, wozu Kino noch fähig ist. Übrigens: es wird gemunkelt, dass Paolo Sorrentino das Erbe Fellinis angetreten habe. Denn mit „La Grande Bellezza“ lehnte er sich an „La Dolce Vita“ (1963) an; mit „Youth“ hat er nun in seiner eigenen charakteristischen Filmschrift eine Hommage auf „8 1/2“ geschaffen. Wir freuen uns sehr auf „Youth“.

Alex R. Chanton & Jean-Pierre L. D’Alpaos wünschen viel Vergnügen

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Cinéculture Verlängert

CINÉCULTURE INSISTIERT: nochmals verlängert!

Wir geben nicht auf!  –  …weil CINÉCULTURE  diese beiden Filme derart sehenswert findet, zeigen wir sie nochmals:
Fr. 21. August 2015 : TAXI TEHERAN, 18.00
Mo. 24. August 2015: TAXI TEHERAN, 20.30

Di. 25. August 2015: AMY – The Girl Behind The Name, 18.00

Der KINO-TIPP des Jahres 2015: merken Sie sich dieses Datum!

ROGER WATERS „THE WALL“
(„The Wall“ – wie Sie es noch nie gesehen haben! – Die grösste Musiktour aller Zeiten als Film).
Auf der Kinoleinwand – das seltene Musik und Bild Ereignis!
Im Kino, weltweit ab dem 29. September 2015.

ZU SEHEN NATÜRLICH , WO SONST, BEI C I N É C U L T U R E!

( A Film by Roger Waters & Sean Evans)

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Taxi Teheran

CINÉCULTURE zeigt zwei unvergessliche Filme: „AMY“ & „TAXI TEHERAN“
Vergessen Sie nicht: „Bei CINÉCULTURE sitzen Sie immer im richtigen Film!“

Vorführungen:

„Taxi Teheran“

Sa. 15. 8. 2015, 18.00
Mo. 17. 8. 2015, 18.00

„AMY – The Girl Behind The Name“
Mi. 19. 8. 2015, 18.00

„AMY – The Girl Behind The Name“
(Regie: Asif Kapadia; GB 2015; 127 Min.)

Wir, von CINÉCULTURE , wollen den Film über Amy Winehouse nochmals zeigen. Er klärt auf und korrigiert die falsche Meinung der Allgemeinheit und zeigt auf ganz subtile Weise wie bösartig die Menschen und die Medien sein können! Wenn jemand auf dem Boden liegt, haut man nicht noch weiter zu. Kein Wolf macht das!
Mit Amy Winehouse hat die Jazz und Soul Welt das Feinste und Beste über Jahre verloren. Asif Kapadia hat den Nagel auf den Kopf getroffen: gekonnt hat er die Dokus zusammengeschnitten und bringt sogar eine Handlung zustande, und zeigt ohne Schnörkel, sehr objektiv und mit grosser Verehrung „AMY – The Girl Behind The Name“. Einfach toll!
Manche Filme darf man nicht, nicht gesehen haben (hier eine Todsünde).

„TAXI TEHERAN“
(Regie: Jafar Panahi; Iran 2015; 86 Min.; Auszeichnung: Goldener Bär Berlin 2015!)

Noch mit einem anderen besonderen Leckerbissen wartet CINÉCULTURE auf: „Taxi Teheran“von dem im Untergrund und im Verborgenen arbeitenden iranischen Regisseur Jafar Panahi.
Garantiert würden Sie oder haben Sie Teheran bestimmt noch nie gesehen. Keine Touristenfahrten! Nackte Wahrheiten! Er darf weder filmisch arbeiten noch das Land verlassen. Der Film zeigt dennoch wie sehr er Teheran und Iran liebt und um Freiheit und Gerechtigkeit kämpft. Nur das rechtsextreme tyrannische scheint seine Absichten nicht verstehen zu wollen. Er kämpft gegen dieses religiös/faschistische Regime! Schon allein wegen seinem mutigen Kampf muss man diesen Film sehen.  Unsere stilleUnterstützung: immerhin!
Seit Jahren ist Jafar Panahi vom iranischen Regime mit einem Berufs- und Reiseverbot belegt. Doch er lässt sich nicht unterkriegen. Er realisiert seine Filme heimlich und lässt sie ausser Landes schmuggeln. Mit viel Menschlichkeit und Humor fängt er die Stimmung in der iranischen Gesellschaft ein. „Taxi Teheran“, ein vibrierender und unglaublich vielschichtiger Film, wurde am Filmfestival in Berlin verdientermassen mit dem Hauptpreis – dem Goldenen Bären – ausgezeichnet.
Verehrter Kino- Liebhaber, Sie kommen nicht drum herum: „Taxi Teheran“ muss man gesehen haben, wenn man nicht hinter dem Mond lebt!

Alex R. Chanton & Jean-Pierre L. D’Alpaos wünschen viel Vergnügen.

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Amy – The Girl Behind the Name

CINÉCULTURE: „Hier sitzen Sie immer im richtigen Film!“ präsentiert:

AMY – The Girl Behind the Name
(Regie: Asif Kapadia; GB 2015; 127 Min.)

Vorführdaten:

Fr. 7. August 2015, 18.00 Uhr
Mo. 10. August 2015, 18.00 Uhr

DEMNÄCHST im August bei CINÉCULTURE: „Taxi – Teheran“ vom Iranischen Kultregisseur Jafar Panahi

Sie hatte alles, um die grösste lebende Sängerin der Welt zu werden: sie war jung, schön, frech, unberechenbar, humorvoll, vor allem äusserst talentiert und eine Stimme die die Welt braucht und die heute ohne alle Bescheidenheit vermisst wird. – AMY WINEHOUSE war unique, einmalig, konkurrenzlos, schlichtweg genial, grosse Eleganz.
Ihre, von ihr selbst hinterlassene Lücke, wird für lange Zeit nicht ersetzt werden. Sie war/ist bis jetzt die letzte Erneuerin der zeitgenössischen populär Musik. Und wird es garantiert lange bleiben!
Amy Winehouse hat uns ein sehr schmales Musikwerk hinterlassen: zu Lebzeiten bloss zwei CDs – „Frank“ ( ein wundervoller Rohdiamant, aufgenommen mit 19), „Back  to Black“ (ein überzeugendes, durchdachtes und gestyltes Juwel). Diese zwei Tonträger genügen bereits um zu beweisen, dass wir mit „AMY“ eine Ausnahmemusikerin und -Sängerin hatten.
Regisseur Asif Kapadia kombiniert bisher unveröffentlichtes privates Bildmaterial mit den Erzählungen von Amy Winehouses Jugend- und Musikerfreunden, von Familie und Managern. Damit gelingt ein sehr persönlicher Einblick in das bewegte Leben der mit sechs Grammy Awards ausgezeichneten Sängerin.
Amy Winehouse gehört jetzt zu den drei grössten Sängerinnen alles Zeiten!
Für Musikkenner ein absolutes und unbedingtes Muss! – und für alle die gerne gute Musik hören wollen – sowieso.

Alex R. Chanton und Jean-Pierre L. D’Alpaos wünschen viel Vergnügen und sehen Sie wohl!

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„GIOVANNI SEGANTINI – Magie des Lichts“

CINÉCULTURE – „Hier sitzen Sie immer im richtigen Film“

Hommage an den Künstler

„GIOVANNI SEGANTINI – Magie des Lichts“

(Regie: Christian Labhart; CH 2015; 82 Min.; SprecherIn: Mona Petri und Bruno Ganz; Musik Paul Giger, Carmina Quartett).

Freitag 10. Juli 2015, 18.00
Montag 13. Juli 2015, 18.00
Dienstag 14. Juli 2015, 18.00

Giovanni Segantini (1858-1899) war ein begnadeter Maler. Er gilt heute als grosser Erneuerer der Alpenmalerei und als wichtiger Vertreter des Symbolismus.
Der Regisseur Christian Labhart hat nun einen einfühlsamen, atmosphärisch dichten tiefen Film gedreht. Er verbindet die malerische Eigenheit, die philosophischen und ethnischen Ansichten von Segantini zu einem Gesamtkunstwerk, wobei ein ganz, ganz wichtiges Element nicht vergessen werden kann: die Musik von Paul Giger und dem Carmina Quartett – die dem Film den letzten Schliff geben!
Giovanni Segantini (Kunstmaler, Anarchist, Aussteiger, Sans Papiers – schuf meist unter freiem Himmel monumentale Werke, in denen oft einfache Menschen, den Blick nach unten gerichtet, in der idealisierten Natur einer Hochgebirgslandschaft eingebettet sind. Im Laufe seines Lebens stieg er auf der Suche nach mehr Licht immer höher hinauf. 41-jährig starb er 1899 im Engadin an einer Blinddarmentzündung unter dramatischen Umständen in einer Alphütte auf 2700m.
Mona Petri, die uns als Iris von Roten in „Verliebte Feinde“, noch bestens in Erinnerung sein sollte, spricht mit dem grossen Bruno Ganz die Texte zum Film.
Alles zusammen: Film, Musik, Texte geben diesem Porträt eine schlichte Eleganz, die einem im Kopf haften bleibt. Ein Film nicht nur für Kenner und Kunstliebhaber, sondern für alle, die neugierig sind und die endlich wieder einmal einen sehr guten Dokumentarfilm sehen wollen.

Alex R. Chanton & Jean-Pierre L. D’Alpaos wünschen echtes Filmvergnügen!

CINÉCULTURE -Hinweis: „AMY“ (Winehouse) – im August 2015. (wir werden noch informieren)

Giovanni Segantini – Magie des Lichts

Dawn

CINÉCULTURE – „Hier sitzen Sie immer im richtigen Film“.

DAWN

(Regie: Romed Wyder; CH, D, UK, IL 2014; 95 Min.; Darst.: Sarah Adler, Joel Basman, Jason Isaacs)
Vorführdaten: Do. 25./ Fr. 26./ Mo. 29./ Di. 30. Juni 2015, jeweils um 18.00 Uhr (eventuell plant CinéCulture am Sonntag, 5. Juli 2015 noch eine Matinée, aber wir werden informieren).

„Dawn“ ist eindeutig KEINE Hollywood Produktion. Und das ist gut so! Am letzten Samstag hatte der Film bei uns deutschschweizerische Premiere. Es waren 65 Personen anwesend die den Weg , trotz Polo Hofer auf dem Briger Stadtplatz, ins Kino auf sich nahmen. Romed Wyder, der Regisseur, war auch anwesend und gab Auskunft über sein Anliegen, wieso er diesen Film gedreht hat.
„Dawn“ ist ein äusserst spannender und von den Schauspielern getragener Film. Es ist ein subtiles Kammerspiel, das an den Existentialismus von Sartre, de Beauvoir, Camus, Moravia und an das Sartre Theaterstück „Geschlossenen Gesellschaft“ erinnert. „Dawn“: fünf Personen warten in einem Raum auf eine Entscheidung über Leben und Tod. Als Zuschauer erlebt mit dieses Warten, das von den Schauspielern sehr überzeugend übertragen wird, fast in Echtzeit mit.
„Dawn“ ist ein Film, der noch Tage nachwirkt und zeigt, dass die Gewaltspirale nicht unterbrochen werden kann (das das Anliegen von Romed Wyder) auch wenn es möglich scheint.
Die treffenden Gespräche, die fünf Profile der Schauspieler, die wenigen Szenen ausserhalb des Zimmers und die hervorragende Kamera machen aus „Dawn“ einen atmosphärisch dichten Film.

Basierend auf dem Roman des Friedensnobelpreis-Trägers Ellie Wiesel, wirft „Dawn“ ein neues Licht auf einen Schlüsselmoment der Geschichte, welches erlaubt, die aktuellen politischen Auseinandersetzungen neu zu positionieren.

Alex R. Chanton & Jean-Pierre L. D’Alpaos wünschen viel Vergnügen!

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Dawn

Bei CINÉCULTURE sitzen Sie immer im richtigen Film!

Deutschweizerirsche Vorpremiere von

„DAWN“

(Regie: Romed Wyder; CH,GB,DE,IL 2014; 95 Min.; Darst. Jason Isaacs, Joel Basman, Sarah Adler)

CINÉCULTURE stellt am kommenden Samstag, den 20. Juni, um 20.30 als deutschschweizerische Vorpremiere den neuen vierten Spielfilm vom Briger Regisseur Romed Wyder vor.
Der aus Brig stammende Regisseur Romed Wyder gehört schon längst zu den besten Schweizer und gleichzeitig zu den ersten namhaften Filmemacher aus dem Oberwalliser. Vorweggenommen: alle seine Filme zeugen von grosser Professionalität und Qualität. Er drehte Kurz-, Dokumentar- und Spielfilme ( mehr über ihn und sein Werk am kommenden Samstag in einem Gespräch), immer mit grossem Engagement und Nachhaltigkeit.
Mit „Dawn“ ist ihm ein berührender, kritischer Film gelungen. Er macht schlicht und einfach grosses Kino. Denn: ihm gelingt es die Literaturvorlage von Elie Wiesel überzeugend umzusetzen, die Schauspieler sehr liebevoll zu führen und die Kameraarbeit ist optimal eingesetzt. Ein Film der alles hat, um erfolgreich zu sein!
Inhalt: Die Geschichte spielt in Palästina 1947, zur Zeit des Britischen Mandats. die Zionisten kämpfen für die Errichtung eines jüdischen Staates. Ein Mitglied des bewaffneten jüdischen Untergrunds wurde von den britischen Behörden zum Tode verurteilt. Im Gegenzug kidnappte der Widerstand einen britischen Offizier, den sie versuchen gegen ihren Freund einzutauschen. Eine Nacht lang warten die Rebellen auf den Ausgang der Verhandlungen. Wenn die Briten ihren Freund im Morgengrauen hängen? Wird einer von ihnen den gefangenen britischen Offizier, den sie als Geisel halten erschiessen?
„Dawn“ ist ein psychologisches Kammerspiel von vier Kampfgenossen. Er wirft ein neues Licht auf einen Schlüsselmoment der Geschichte, welches erlaubt die aktuellen politischen Auseinandersetzungen neu zu positionieren.

CINÉCULTURE verabschiedet sich mit Romed Wyder‘ s Film in die Sommerpause. Wir begrüssen Sie wieder Ende September zu neuen Autorenfilmen.
Bis dahin sehen Sie wohl!

Alex R. Chanton & Jean-Pierre L. D’Alpaos wünschen viel Vergnügen und einen schönen Sommer.

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